Alte Akademie

Ein Herzstück Münchens erstrahlt in neuem Glanz: Mit der Neuinterpretation des historischen Renaissance-Ensembles im Zentrum der Stadt wird den Menschen in München etwas Wesentliches zurückgegeben: Die Alte Akademie als Ort der Identifikation, der den für München charakteristischen Mix aus Tradition und Innovation neu inszeniert. Das schafft Raum für sämtliche Bereiche des modernen Lebens: zukunftsorientierte

Arbeitswelten, inspirierende Retailkonzepte, flexibelen Wohnraum und zeitgenössische gastronomische Highlights.

 

Ob großzügige Verkaufsflächen für die perfekte Markeninszenierung, Raum für zukunftsorientiertes Arbeiten, stilvolles gewerbliches Wohnen oder niveauvolle Gastronomie – das vielseitige Nutzungskonzept der Alten Akademie verbindet die wichtigsten Facetten des urbanen Lebens auf rund 22.000 m² zu einem nachhaltigen Ganzen. Hinter den Fassaden an der Neuhauser Straße erstreckt sich ein weitläufiger historischer und Denkmalgeschützter Gebäudekomplex mit hoher Aufenthaltsqualität mitten in der Stadt. Die ideale Adresse für globale Akteure – kooperativ und einzigartig mit historischem Charme.

Die Hammer Real GmbH wird gemeinsam mit der OPES Immobiliengruppe die ursprüngliche Projektentwicklung der Signa fortführen und erfolgreich zu Ende bringen. Hierfür wird die bestehende Planung sowie das zugrunde liegende Konzept nochmals umfassend überprüft und gezielt angepasst, um die Voraussetzungen für einen effizienten und reibungslosen Bauablauf zu schaffen.

Die Hammer Real GmbH übernimmt in diesem Projekt die Rolle des Service-Developers. Ziel ist es, das Gesamtprojekt gemeinsam mit der OPES Immobiliengruppe weiter zu optimieren und innerhalb des vereinbarten Kosten- und Terminrahmens erfolgreich fertigzustellen. Grundlage hierfür ist die vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit beider Unternehmen, die von einem gemeinsamen Qualitätsanspruch und einer klaren Projektvision getragen wird.

Das Projekt wird zudem in enger, konstruktiver und vertrauensvoller Abstimmung mit den zuständigen Behörden der Stadt sowie insbesondere mit der Denkmalschutzbehörde realisiert. Der sensible Umgang mit der historischen Bausubstanz und die Berücksichtigung denkmalpflegerischer Anforderungen stehen dabei im Mittelpunkt aller Planungs- und Umsetzungsprozesse.

Das historische Ensemble besteht aus insgesamt drei Gebäudeteilen: dem ehemaligen Kaufhaus Hettlage, der ursprünglichen Alten Akademie, unterschieden in Kopfbau sowie Längsbau mit ihren charakteristischen Renaissancefassaden, sowie dem Schmuckhof als Rückgebäude.

Das ehemalige Kaufhaus Hettlage wurde vom renommierten Münchner Architekten Josef Wiedemann entworfen. Die markante Fassadengestaltung mit den geometrischen Bemalungen stammt vom Künstler Hermann Kaspar und prägt bis heute die architektonische Identität des Gebäudes.

Die Projektentwicklung baut auf der bestehenden Baugenehmigung auf. Für das Hettlagegebäude wurde bereits eine Tektur eingereicht, mit der das Flächennutzungskonzept gezielt optimiert werden soll. Die Genehmigung hierzu steht derzeit noch aus. Die genehmigte Planung für das Gebäude Alte Akademie bleibt unverändert bestehen. In diesem Bereich befinden sich die Abbruch- und Sanierungsarbeiten bereits in vollem Gange.

Für den Gebäudeteil Schmuckhof wurde ebenfalls eine Nutzungsänderung eingereicht, deren Genehmigung derzeit noch aussteht. Die ursprünglich vorgesehene Wohnnutzung soll hierbei in ein Longstay-Wohnkonzept überführt werden. Ergänzend dazu ist eine gezielte Ansiedlung von Gastronomienutzungen im Schmuckhof vorgesehen.

Durch die Kombination aus hochwertigem Longstay-Wohnen und einem attraktiven gastronomischen Angebot entsteht ein urbaner Begegnungsraum mit hoher Aufenthaltsqualität. Ziel ist es den Schmuckhof als besonderes Highlight stärker für die Öffentlichkeit zu öffnen, die Aufenthaltsqualität nachhaltig zu erhöhen und den ihn als lebendigen, zugänglichen Ort innerhalb des Gesamtensembles zu etablieren. Der Schmuckhof wird damit ein Mehrwert für Besucher, Bewohner sowie die künftigen Büronutzer, die den Bereich als Aufenthalts- und Pausenfläche nutzen werden.

Klaus-Martin Callhoff

Aliena Feuchtgruber-Wimmer